In dem Film “Dabei sein und nicht schweigen” stellt Dr. Sibylle Plogstedt die Schriftstellerin und Künstlerin Gabriele Stoetzer (Kachold) in der Oppositionsbewegung der DDR vor.
Gabriele Stoetzer wurde 1976 wegen “Staatsverleumdung” inhaftiert und schloss sich dem literarisch- künstlerischem Untergrund an. Sie gründete und arbeitete im bis heute bestehenden Frauenkunsthaus in Erfurt. Stoetzer blieb von der westlichen Kunstszene lange ungeachtet. Doch nun zeigt der Berliner Gropius- Bau mit rund 150 Werken die bislang größte institutionelle Einzelausstellung. Im Oktober wurde Gabriele Stoetzer mit dem Goslarer Kaiserring ausgezeichnet. Sie drehte 1989 den Film über die Erstürmung der Stasi- Zentrale in Erfurt durch die Frauengruppe.
Dr. Sibylle Plogstedt, Journalistin, Filmemacherin, Autorin, ist eine vielfältig engagierte Frau. Auch sie geriet in politische Haft (während des Prager Frühlings), arbeitete dann am Osteuropa-Institut an der FU Berlin, war u.a. Mitbegründerin der feministischen Frauenzeitschrift “Courage” sowie des deutschen Journalistinnenbunds. Sie beschreibt sich selbst als Ost-West-68erin.
Im September 2011 erhält sie für ihr Lebenswerk den Hedwig- Dohm- Preis des Journalistinnenbunds.
Beide Frauen verbindet eine ähnliche Lebensgeschichte und ihr Lebenswerk.
Die Galerie ist bereits ab 18 Uhr geöffnet.
Es wird um Voranmeldung gebeten.
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Atelier Kraft
Friedrich-Franz-Str. 5
19303 Dömitz
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